„80 Gemälde zum 80. Geburtstag“ von Gertrud Laux

 

 Malerei ist ihre Leidenschaft

Schon früh entdeckte Gertrud Laux ihre Begeisterung für die Malerei. In ihrem Geburtsort Altweidelbach starteten die ersten Malversuche auf Butterpapier, das ihre Mutter zum Verkauf der Butter „gekotzelt“ (getauscht) hatte. Malutensilien gab die Nachkriegszeit damals nicht her. Die guten Buntstifte durfte sie nur für die Schule nutzen. Inspiriert wurde Gertrud Laux anfänglich von Motiven auf Kalenderbildern. Ihre eigenen Bilder waren  als Geschenke sehr beliebt.

Das erste Ölbild war mit Bleiweiß und bunten Pülverchen angerührt worden. Darauf folgte das Bühnenbild für die Theatergruppe Altweidelbach.

Krankheit als Weg

Die  Krankheit öffnete ihr den Weg zur Malerei. Sie setzte sich das Ziel, unbedingt weiterzumalen. Neue Kreativität gewann sie durch Malunterricht im In- und Ausland sowie auf zahlreichen Reisen.

Lebenslanges Engagement

Die Malerei bleibt ein Leben lang ihre Berufung: 30 Jahre war Gertrud Laux für die Ländliche Erwachsenen Bildung (LEB) tätig.

Sie hielt für die Landfrauen und an der Volkshochschule 20 Jahre kreative Kurse im  Kunstgewerbe ab. Weitere 10 Jahre unterrichtete sie in der Aquarell-Malerei. Auch an der Grundschule in Gödenroth vermittelte sie ehrenamtlich den Schülerinnen und Schülern ihre Kenntnisse im Malen. Bis zu ihrem 70. Lebensjahr war sie als Dozentin im Bereich der Malerei für die Landfrauen weiter tätig.

Besonders zu erwähnen ist auch ihr großer ehrenamtlicher Einsatz bei der graphischen und heraldischen Mitgestaltung des Gödenrother Dorfwappens.

Wir danken Gertrud Laux an dieser Stelle herzlich für das ehrenamtliche Engagement und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und weiterhin farbenfrohe Schaffenskraft.